Omline: die bewusste Selbstermächtigung für einen achtsam-souveränen Umgang mit einer vernetzten Realität

Im 21. Jahrhundert scheint es, als würden die Gegentrends zu den großen Trendentwicklungen und die Synthesen, die sich aus diesem Widerstand ergeben, stärker als die Trends selbst. So führt etwa der Megatrend Globalisierung zu einer verstärkten Sehnsucht nach Heimat und Region – und mündet in den „Metatrend“ Glokalisierung.

Solche Re-Aktionen sind auch die neue Achtsamkeit und das OMline-Mindset: In einer zunehmend hypervernetzten, digital überreizten Welt wollen immer mehr Omline: die bewusste Selbstermächtigung für einen achtsam-souveränen Umgang mit einer vernetzten RealitätMenschen ihre eigene mentale Souveränität wiederherstellen. Nicht, indem sie einfach abschalten, sondern indem sie lernen, digitale Medien achtsamer und sinnvoller zu nutzen. Ist „online“ die These und „offline“ die Antithese, so ist OMline die real-digitale Synthese: eine bewusste Selbstermächtigung für einen achtsam-souveränen Umgang mit einer vernetzten Realität.

In einer Welt, in der on- und offline, digital und analog zunehmend verschmelzen, sendet der OMline-Trend eine klare Botschaft aus: Nicht die Technik darf unser Leben bestimmen. Sondern umgekehrt: Der Mensch selbst nimmt das Steuer wieder in die Hand. Das Ziel ist eine selbstbestimmte Vernetzung auf humaner Basis, eine „neugierige Abschottung“ gegenüber dem Internet: eine real-digitale Balance in vollvernetzten Zeiten.

Quelle: https://www.zukunftsinstitut.de/artikel/lebensstile/omline-digital-erleuchtet/

 

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